Persönliche Leistungserbringung im Krankenhaus

Möglichkeiten, Grenzen, Rechtsfolgen

Der Workshop behandelt das „Gebot der persönlichen Leistungserbringung“

umfassend und in allen Ausprägungen, wie es im Krankenhaus auftreten kann,

auch unter Darstellung der jeweiligen Unterschiede.

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Das Thema „persönliche Leistungserbringung“ begegnet uns im Krankenhaus in den unterschiedlichsten Leistungsbereichen, v.a. bei der Erbringung stationärer Wahlleistungen, sowie ambulanter Leistungen (z.B. aufgrund einer persönlichen Ermächtigung eines Krankenhausarztes). Hier besteht auf Seiten der Ärzte sowie der Krankenhausverwaltung häufig Unsicherheit, was genau unter dem Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung zu verstehen ist und welche Anforderungen zu beachten sind, um nicht dagegen zu verstoßen. Hinzu kommt, dass es nicht „die“ persönliche Leistungserbringung mit stets gleichen Voraussetzungen gibt, sondern die Anforderungen in den unterschiedlichen Bereichen variieren und jeweils unterschiedliche Vorgaben zu beachten sind.

Der Workshop behandelt daher das „Gebot der persönlichen Leistungserbringung“ umfassend und in allen Ausprägungen, wie es im Krankenhaus auftreten kann, auch unter Darstellung der jeweiligen Unterschiede. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, welche Voraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen, damit die Leistungen abgerechnet werden dürfen, einschließlich der rechtssicheren Gestaltung von Wahlleistungsvereinbarungen. Es soll intensiv auf die Möglichkeiten und Grenzen der Delegation und der Stellvertretung eingegangen werden, und diese anhand von Beispielfällen gemeinsam erarbeitet werden. Auch sollen die möglichen Konsequenzen (bis hin zu strafrechtlichen Sanktionen) bei Verstößen gegen die persönliche Leistungserbringung in den unterschiedlichen Bereichen dargestellt werden.

Was Sie von dem Workshop erwarten können:

  • Sensibilisierung für das Thema „persönliche Leistungserbringung“ in seinen unterschiedlichen Ausprägungen
  • Interaktive Wissensvermittlung mit der Möglichkeit, auch auf individuelle Fragestellungen einzugehen und diese zu diskutieren
  • Praxisnahe Darstellung unter Verwendung von Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag

Es werden zu den einzelnen Themen jeweils noch kleine Fälle aus dem Klinikalltag vorbereitet, die am Ende jedes Themenblocks vorgestellt werden. Die Lösung wird dann mit allen Teilnehmern gemeinsam erarbeitet. Zudem wird bei den einzelnen Themen auch noch kurz dargestellt, welche Konsequenzen ein Verstoß gegen das Gebot der persönlichen Leistungserbringung nach sich zieht.  

Titel:Persönliche Leistungserbringung im Krankenhaus
Beginn:13.06.2019, 09:45 Uhr
Ende:13.06.2019, 17:00 Uhr
Anmeldeschluss:10.06.2019, 18:00 Uhr
Leitung:Katharina Hampp, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht, ENDEMANN.SCHMIDT Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, München
Zielgruppe:Krankenhausgeschäftsführung und Verwaltung, Chefärzte, Leitende Ärzte, Ärzte mit persönlicher Ermächtigung oder D-Arztzulassung, Krankenhausmitarbeiter im Bereich der Abrechnung
Ort:
Comfort Hotel Frankfurt Airport West
Isarstraße 2
65451 Kelsterbach
Tel.: +49 (0) 6142 590959 0
www.comfort-hotel-frankfurt-airport-west.de

Programm:

ab 09:00 Uhr    Registrierung und Begrüßungskaffee 

09:45 Uhr         Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr   Vormittagsprogramm:

Einführung: Grundsätze der persönlichen Leistungserbringung

  • Was bedeutet persönliche Leistungserbringung?
  • Unterschiedliche Ausprägungen und rechtliche Grundlagen
  • Abgrenzung zur höchstpersönlichen Leistungserbringung 

Stationäre Wahlleistungen:

  • Persönliche Leistungserbringung bei der Vereinbarung wahlärztlicher Leistungen
  • Die Wahlleistungsvereinbarung: Bedeutung und rechtssichere Gestaltung
  • Interne und externe Wahlleistungskette
  • Welche Leistungen dürfen delegiert werden und an wen?
  • Stellvertretung bei vorhersehbarer und unvorhersehbarer Verhinderung
  • Besonderheiten im Gebührenrecht

flexible Kaffeepause am Vormittag

13:00 Uhr  Gemeinsames Mittagessen

14:00 Uhr bis 17: 00 Uhr   Nachmittagsprogramm:

Persönliche Ermächtigung (§ 116 SGB V)

  • Persönliche Leistungserbringung im Rahmen der Ermächtigungsambulanz
  • Der ermächtigte Arzt als Teilnehmer an der vertragsärztlichen Versorgung
  • Möglichkeiten und Grenzen der Delegation und Vertretung

Privatambulanz

  • Persönliche Leistungserbringung in der „Chefarztambulanz“
  • Anforderungen an eine zulässige Delegation
  • Zulässige Stellvertretung nur mit Vertretervereinbarung?

Notfallambulanz

  • Persönliche Leistungserbringung auch im Notfall?

BG-Ambulanz

  • Der Durchgangsarzt als zentraler Leistungserbringer
  • Kernleistungen und höchstpersönliche Leistungen

Ambulantes Operieren (§ 115 b SGB V)

  • AOP im Krankenhaus: Anforderungen an die Leistungserbringung

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (§ 116 b SGB V)

  • Das „ASV-Team“ und die hinzuzuziehenden Fachärzte

flexible Kaffeepause am Nachmittagmittag

16:45 Uhr Abschlußdiskussion

17:00 Uhr Ende des Workshops

 

Referentin:

Katharina Hampp, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht, ENDEMANN.SCHMIDT Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, München

Frau Rechtsanwältin Hampp ist spezialisiert auf das Gebiet Medizinrecht, insbesondere die Bereiche Krankenhausrecht und Vertragsarztrecht. 2011 begann sie ihre anwaltliche Tätigkeit in einer mittelständischen Kanzlei im Bereich des Medizinrechts in Hamburg und erwarb im Jahre 2012 den Titel „Fachanwältin für Medizinrecht“. Im Jahre 2015 wechselte Frau Hampp als Justiziarin zu einem überregional tätigen Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Niederbayern. Seit 2017 ist Frau Hampp in der Kanzlei ENDEMANN.SCHMIDT am Standort München tätig und berät und vertritt dort deutschlandweit Leistungserbringer im Gesundheitswesen umfassend auf allen Gebieten des Medizinrechts.

Leistungen:
Besuch des Workshops, aktuelle Unterlagen, Mittagessen, Pausenerfrischungen und Tagungsgetränke.


Teilnahmegebühren: (alle Preise zzgl. gesetzl. MwSt.)
795,00 € je Teilnehmer

Achtung Sonderkonditionen:
Bei Sammelanmeldungen gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus der gleichen Einrichtung / dem gleichen Unternehmen eine um € 300,00 ermäßigte Gebühr!

Die Referentin nimmt sich viel Zeit für Sie und Ihre Fragen, deshalb ist die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt!

Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

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